BG/BRG
KIRCHENGASSE
Politische Bildung
Mitmischen im Landhaus - Medienwerkstatt

Am 13.4. 2018 besuchte die 6a die von beteiligung.st im Rahmen des Projektes Mitmischen im Landhaus angebotene Medienwerkstatt. Die SchülerInnen setzten sich an diesem äußerst spannenden Vormittag mit dem Begriff Medien auseinander. Dabei bekamen sie einen tollen Einblick in verschiedenste Bereiche wie öffentlich-rechtlicher Rundfunk vs privater Rundfunk, Werbung im Fernsehen und in Printmedien, Werbung in der Politik, aber auch in die Bereiche Bildmanipulation und Fotomontagen. Zur zwischenzeitlichen Talk Show war auch der Pressesprecher von Landesrätin Ursula Lackner, Herr Michael Samec geladen, der berichten konnte, wie die Arbeit seiner Pressestelle mit den verschiedensten Medien verläuft. Ein Höhepunkt des Vormittags war sicher die Station Manipulation in Interviews, bei der die SchülerInnen die mit ihrem Lehrer, Prof. Robert Grausam, geführten Interviews zusammenschnitten und seine Antworten in einen neuen Kontext betteten. Dabei wurde ihnen eindrucksvoll vor Augen geführt, wie man auch in diesem Bereich ohne größeren Aufwand manipulieren kann. Alles in allem war der Besuch im Grazer Landhaus äußerst gelungen und die SchülerInnen konnten einiges an neuem Wissen mit nach Hause nehmen.

Europaquiz/Schüler/innenquiz Politische Bildung 2018

Wie auch schon in den letzten Jahren nimmt das BG/BRG Kirchengasse auch heuer wieder am Europaquiz/Schüler/innenquiz Politische Bildung statt. Als erste Stufe wurden die Schulsieger/innen der Unter- und Oberstufe ermittelt. Einige dieser Sieger/innen werden die Kirchengasse auch in der II. Phase, beim Landeswettbewerb im Grazer Landhaus, vertreten.

Die Top Drei der Unterstufe waren:
Jonas Folger (4b)
Julian Kahlert (4c)
Emma Rüdisser (4b)

Die Top Drei der Oberstufe waren:
Katharina Spitaler (8b)
Jan Kundörfer (8b)
David Ferk (8c)

Wir gratulieren und wünschen viel Erfolg beim Landeswettbewerb.

6a begrüßt Grazer StadtpolitikerInnen zu Kamingesprächen

Am Mittwoch, dem 28.02.2018, durften wir im Rahmen des Unterrichtsfaches ‘Politische Bildung’ die Klubobfrau der Grazer ÖVP, Daniela Gmeinbauer, und Robert Krotzer, Stadtrat der KPÖ, bei uns an der Schule begrüßen. Die beiden haben gut eine Stunde mit Schülerinnen und Schüler der 6a diskutiert und ihnen interessante Einblicke in die Regionalpolitik geliefert.

“Ich fand, dass der Besuch von der ÖVP-Politikerin Daniela Gmeinbauer auf jeden Fall eine gute Möglichkeit war, sich das Leben eines Politikers/ einer Politikerin besser vorstellen zu können und ich konnte mir einen guten Eindruck von ihr machen. Ich finde sie hat ihre Meinung zwar ganz gut argumentieren können, aber war bei anderen Meinungen nicht offen für Diskussionen. Ich muss auch sagen, dass ich ihren Standpunkt meist nicht teile, aber dass sie trotzdem sehr nett war und ihr Besuch eine Bereicherung war. :)” – Lilith Kunzfeld

“Ich war in der Gruppe mit Robert Krotzer und ich fand es war sehr interessant. Gut war, dass er alle Fragen genau beantwortet hat. Es war sehr spannend von ihm zu hören, wie das Alltagsleben als Politiker so ausschaut und mir kommt auch vor, dass er unsere Anliegen auch ernst genommen hat. Es war ein sehr angenehmes Gespräch und man konnte sich auf jeden Fall etwas mitnehmen!” – Paula Steinwender

“Für mich war der Besuch von der Politikerin Gmeinbauer allgemein sehr interessant. Es war eine tolle Möglichkeit ihr Fragen über sowohl allgemeine als auch über aktuelle Themen zu stellen. Ihre Antworten hat sie immer gut argumentiert, jedoch konnte ich ihren Standpunkt nicht immer teilen, wie beispielsweise zum Thema Rauchverbot in Lokalen, wo sie leider als bekennende Raucherin für Nichtraucher wenig Mitgefühl zeigte. In Zukunft würde ich mich sehr auf weitere Besuche von Politikern aus unserer Stadt freuen, da ich aus dem heutigen Gespräch einiges lernen konnte!” – Katharina Ettl

“Ich war in der Gruppe mit Robert Krotzer von der KPÖ und fand es sehr sympathisch, wie ehrlich er auf unsere Fragen eingegangen ist. Er ist zwar oft weit ausgeschweift, allerdings nie einer Frage ausgewichen. Ich konnte ihm auch in den meisten Punkten zustimmen und es gab eine angenehme Atmosphäre. Abschließend kann ich sagen, dass das Gespräch sehr spannend und informativ war, da ich jetzt auch einen Einblick in das Leben eines Politikers bekommen habe und einen Einblick in die KPÖ selbst.” – Hannah Schuster

6a besucht Landtagssitzung

Am Dienstag den 6. Februar 2018 haben wir, die 6.a, im Zuge des Faches Politische Bildung mit Mag. Thomas Lang den steirischen Landtag besucht und der 34. Landtagssitzung beigewohnt. Zuerst fand die Angelobung von Günter Wagner als neues Mitglied von der FPÖ im Hohenhaus statt. Daraufhin wählte der Landtag eine neue Schriftführerin, wobei der Vorschlag der FPÖ einstimmig angenommen wurde. Die zweite Wahl, eines Ersatzmitgliedes des Bundesrates, wurde wieder dem Vorschlag der FPÖ mehrheitlich zugestimmt.

Nach den formellen Sachen stand auf der Tagesordnung die Befragung eines Mitglieds der Landesregierung zum Thema „Massive Missstände bei der Versorgung der heimischen Krebspatienten. Der Landtagsabgeordnete Arnd Meißl (FPÖ) fragte den Landesrat Mag. Christopher Drexler: „Welche konkreten Maßnahmen gegen solche Missstände unternommen werden?“ Mag. Drexler entgegnete ihm und den anderen Abgeordneten mit Zuversicht, dass er alles tun werde um beispielsweise die Wartezeiten zu verkürzen. Aber es gebe in der gesamten Steiermark nur 9 Strahlentherapiegeräte, 7 im Landeskrankenhaus Graz und die anderen Zwei in Leoben. Da maximal 2 bis 3 Patienten pro Tag einer Strahlentherapie unterzogen werden können wäre dieses Vorhaben schwierig umzusetzen, vor allem weil auch die Fortgeschrittenheit des Tumors eine Rolle spielt, wann man einen Termin bekommt. Außerdem sind die Strahlentherapiegeräte in der Anschaffung sehr teuer.

In der zweiten Befragung zum Thema „Streichung der Sprachförderung in Kindergärten?“ fragte die Landtagsabgeordnete Lara Knöck die Landesrätin Ursula Lackner, ob sie von konkreten Plänen der Streichung der Sprachförderung wüsste. Laut der Antwort von Ursula Lackner gäbe es keine konkreten Pläne zur Änderung oder Streichung der Sprachfrühförderung, jedoch läuft das Projekt mit dem Kindergartenjahr 2017/18 aus und die weitere Durchführung ist noch unklar. Als nächste wurde das Thema „Förderung von Frauen und Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Rahmen der Wirtschaftsförderung“ besprochen. Dieses Jahr feiert Österreich 100 Jahre Wahlrecht für Frauen und im Zuge dessen und dem Weltfrauentag am 8. März wurde das Thema im Landtag besprochen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit und Ausbau der Ausbildungsplätze für Frauen mit Sanitäranlagen waren einige Vorschläge der Regierungsmitglieder. Auch sollen Förderung nur mehr an Betriebe, die Frauen und Männer gleich bezahlen, ausgezahlt werden.

Leider konnten wir nicht mehr alle Reden zu diesem Thema hören, da wir wieder zurück in die Schule mussten. Auch die Diskussion zum Thema „Kann sich die Steiermark Olympische Winterspiele leisten ?“ Konnten wir leider nicht mehr mit anhören. Dank dem Besuch im Landtag konnten wir einen guten Einblick in die steirische Politik bekommen und haben einiges gelernt.

Marie Florian, Cornelius Kaschnig

Grazer Politiker zu Gast in der 6c

Am 24. November durften wir hier in unserer Schule zwei Grazer Politiker empfangen und ihnen einige – teilweise auch sehr persönliche – Fragen stellen. Tamara Hussner von den Grünen und Armin Sippel, der Klubobmann der FPÖ, kamen uns an diesem Freitag-Nachmittag mit der Erwartung an auch kritischere Fragen, eine offene Diskussion oder auch eine kleine Plauderrunde, besuchen und setzten sich mit ihren jeweiligen Gruppen zusammen, die wir Schüler davor beschlossen hatten um ein übersichtlicheres Umfeld zu schaffen. Es war ziemlich interessant einmal zu sehen, wie sich Politiker auch in kleineren Kreisen verhalten. Ob sie bzw. wie sie Fragen ausweichen und wie sie sich in Gegenwart der Schüler verhalten. Schalten sie einen Gang zurück, wenn es zu heiklen Themen kommt? Wie vertieft gehen sie auf ein Thema ein? Welche Themen sind ihnen besonders wichtig?

Die gestellten Fragen wurden von den beiden Politikern teilweise sehr verschieden beantwortet. Aber dass dies passieren würde, war schon im Vorhinein klar, da die Grünen und die FPÖ doch ein sehr differenziertes Programm haben. Natürlich wurden Themen wie Integration, Umwelt und Schule angesprochen. Aber auch die Legalisierung von Marihuana war für alle ein sehr spannendes Thema, das sehr genau unter die Lupe genommen wurde.

Alles in Allem kann man nur sagen, dass es eine wunderbare Gelegenheit war und sich die Vorbereitung darauf wirklich ausgezahlt hat. Schließlich bekommt nicht jeder die Gelegenheit, sich unter solchen Rahmenbedingungen mit unseren Politikern zu unterhalten.

Ein großes Dankeschön also auch an unsere Schule, die das Thema Politische Bildung so groß schreibt!

Jana Habit, 6c

 

Stimmen:

„Ich war in der Gruppe die mit Herrn Armin Sippel sprechen durfte und für mich war das Gespräch sehr informativ und spannend. Trotz der Tatsache, dass Herr Sippel vielen Fragen oder Vorwürfen gezielt aus dem Weg gegangen ist.“ – Alexander Strohmaier, 6c

„Ich war in der Gruppe mit Armin Sippel. Das Gespräch beziehungsweise die Diskussion mit dem Politiker war interessant und teils überraschend. Der FPÖ Politiker hat sehr private Einblicke in sein Leben gegeben und hat auch sehr direkte Fragen von uns beantwortet.“ – Alen Dzaferovic, 6c

„Sie [Tamara Ussner, Anm.] war sehr offen und so überhaupt nicht Politikermäßig. Wenn sie auf etwas keine Antwort hatte, hat sie klar und deutlich gesagt, sie ist auch keinen Fragen ausgewichen. Die Grüne Politikerin hat auch oft persönlich Stellung genommen, wo man nicht auf die Partei schließen darf. Insgesamt war es sehr informativ.” – Ann-Kristin Koele, 6c

„Ich war in der Gruppe des Herrn Sippel, ich muss sagen es war genau so wie ich es mir vorgestellt habe. Er wich unangenehmen Fragen gekonnt aus mit anderen Themen. Was ich jedoch bemerkenswert fand trotz dieser Politiker Sprache gab auch er in manchen Punkten zu, dass sie hier noch keine eindeutige Lösung haben. Er hat sich auch teils von den Grundaussagen der FPÖ distanziert in meinen Augen, mit Aussagen wie ich heiße selbst nicht alles gut was Strache in seiner Politik macht. Eine weitere nette Information war, dass er in der Regional Politik bleiben möchte wegen des engen Kontakt zu den Bürgern. Allem in allem war das Gespräch eine tolle Erfahrung.” – Samuel Sallegger, 6c

6c zu Besuch im Landtag

 

SPÖ, FPÖ, die GRÜNEN, ÖVP etc. Was haben all diese Parteien gemein?

Ja. Jeder von ihnen hat Abgeordnete im steirischen Landtag. Diese nehmen dann selbstverständlich auch an den Landtagssitzungen teil und wir – die SchülerInnen der 6c – hatten die Ehre uns eine von diesen ansehen zu dürfen. Am 14. November 2017 machten wir uns nach der vierten Stunde auf Richtung Landtag.  Pünktlich – wie immer natürlich – trafen wir dort um 11:55 Uhr auf Herrn Professor Lang.  Doch bevor wir uns ein Bild von der Politik in unserem Bundesland machen konnten, mussten wir noch durch einen Sicherheitscheck. Ähnlich wie am Flughafen. Man musste alles Metallene für ein paar Sekunden abgeben, um durch den Detektor zu kommen.

Als wir dann endlich soweit waren und auf unseren Plätzen saßen, war alles schon in vollem Gange. Da die Sitzung schon um 10 Uhr begonnen hatte, waren die Politiker bereits beim Tagesordnungspunkt Nummer vier angekommen. Unsere Klasse hörte sich die spannenden Vorträge interessiert an und alle waren ganz überrascht, als wir sogar offiziell begrüßt wurden. Wir blieben noch für zwei weitere Punkte der Tagesordnung. Zuerst ging es um Entscheidungen rund um die Sanierung der St. Peter-Hauptstraße und schließlich hielten verschieden Abgeordnete wie LTAbg. Gabriele Kolar, LTAbg. Renate Bauer, LTAbg. Sandra Krautwaschl und LTabg. Franz Fartek Vorträge über den nötigen Schutz von Bienen und Schmetterlingen. Es war schon sehr faszinierend, dass die Diskussion über dieses Thema am längsten dauerte. Amüsant war jedoch, dass es im Landtagsrat gleich mehrere Leute namens Lang gibt. Wobei diese wahrscheinlich nicht mit unserem Herrn Professor verwandt sind. Leider mussten wir nach einer Stunde wieder gehen.

Immerhin haben wir so einen tollen Eindruck in die Politik der Steiermark bekommen.